Investmentfonds Teil 1

Investmentfonds - Das sollten Sie wissen!

Investmentfonds werden von Anlage-/Vermögensberatern, Banken und diversen „Finanzexperten“ gern als „sorgenfreie“ Anlagemöglichkeit angeboten, empfohlen oder eingestuft.

Wenn Sie sich keinen privaten Vermögensverwalter leisten können oder wollen, überlassen Sie Ihr Geld einem Experten-Team und dieses Team kümmert sich zu Ihrem Vorteil um die „Geldvermehrung“. Einfacher und bequemer scheint es kaum zu gehen.

Doch wie immer im Leben, ist das nur die halbe Wahrheit. Und wie André Kostolany immer sagte: „An der Börse ist die halbe Wahrheit eine ganze Lüge“.

Hinterfragen wir also diese „halbe Wahrheit“ bei den Investmentfonds.

Das Wort Investmentfonds ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Erscheinungsformen diverser Fonds. Investmentfonds kann man in zwei übergeordnete Gruppen unterteilen. Zum einen in geschlossene Fonds und zum anderen in offene Fonds. Innerhalb dieser zwei Gruppen gibt es dann wieder unterschiedlich ausgerichtete Fonds. Die bekanntesten sind Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und Mischfonds. Weitere Formen sind zum Beispiel Schifffonds, Medienfonds, Ölfonds und noch viele andere. Dachfonds sind ein Gemisch aus mehreren Fonds.

 

Was ist ein Fonds?

Einfach ausgedrückt:

Mehrere Personen (Anleger) zahlen auf ein fremdes Sammelkonto (auf welches sie keinen Zugriff haben) ihr Geld ein. Eine oder mehrere fremde (meist unbekannte) Person(en), auch Fondsmanager genannt, investieren das Geld der Anleger mit der Absicht Gewinne zu erzielen. Die Anleger selbst habe keine Verfügungsgewalt oder Mitspracherecht. Für diese Tätigkeit erhalten die Manager eine Entlohnung (bezahlt durch Gebühren und Provisionen).

Erwirtschaften die Manager einen Gewinn, wird dieser teilweise an die Anleger ausgezahlt.

Klingt fair.

Erwirtschaften die Manager einen Verlust, wird dieser vollständig an die Anleger weitergegeben. Gebühren und Provisionen sind trotzdem durch die Anleger zu zahlen.

Klingt nicht mehr so fair!

Wie funktioniert ein Fonds?

Den größten Unterschied in der Funktionsweise, Flexibilität und Risiko gibt es zwischen geschlossenen und offenen Investmentfonds.

Funktionsweise geschlossene Investmentfonds!  (vereinfachte Darstellung)

Betrachten wir als Erstes die Funktionsweise eines geschlossenen Fonds. Zum leichteren Verständnis verwenden wir eine stark vereinfachte Darstellungsweise. In der Realität ist der Aufbau eines geschlossenen Fonds viel komplizierter und nur schwer zu durchschauen.

Die verbreitetste Erscheinungsform von geschlossenen Fonds sind sogenannte geschlossene Immobilienfonds. Sie werden häufig als Steuersparmodelle mit Immobilen angeboten. Es gibt aber auch Schiffsbeteiligungen, Medienfonds, Ölfonds, Windparks und andere. Das Prinzip ist immer dasselbe.

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Fazit:

Geschlossen Fonds (egal welcher Art) sind komplizierte und undurchsichtige Firmen-Konstrukte mit unbeschränkter Haftung. Es gibt nicht einen logischen Grund, seine Ersparnisse in geschlossene Fonds zu investieren. Außer man liebt das Spekulationsrisiko über alles.

 

Funktionsweise offene Investmentfonds

Als Alternative zu geschlossenen Investmentfonds gibt es die offenen Investmentfonds. Offene Investmentfonds sind flexibler und nicht so sehr riskant. Aber auch offene Investmentfonds haben Vor- und Nachteile und können bei Bedarf geschlossen werden.

Fortsetzung folgt

 

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